Media Monday #337

 

1. Die Figur der/des Peter Pan wird für mich immer unweigerlich verbunden sein mit Robin Williams. Es war die erste Realverfilmung, die ich von Peter Pan gesehen habe und wird für mich immer unerreicht bleiben.

2. Mein persönlicher (medialer) Weihnachtswunschzettel ist länger als mein Geldbeutel Inhalt hat.

3. Noel ist auch einer dieser Weihnachtsfilme, die viel zu unbekannt und vollkommen unterschätzt werden.

4. Im Vorfeld als Miniserie angelegte Produktionen, die dann des Erfolges wegen verlängert werden gehen grundsätzlich schief. Eine Miniserie ist auf einen Abschluß ausgelegt.

5. Matt Smith gefiel mir ja als Doctor Who deutlich besser als Peter Capaldi.

6. Einmal möchte ich erleben, dass die Menschen mal nicht über das Wetter meckern. Wobei ich das auch gerne tue.

7. Zuletzt habe ich Der Ozean am Ende der Straße von Neal Gaiman gelesen und das war entspannend und faszinieren, weil mich das Buch so richtig angefixt hat.

Der Media Monday wird wöchentlich vom Medienjournal Blog ausgerichtet. Heute war es Ausgabe 337.

Beherrsche ICT!

Die Insulinpumpe begleitet mich seit 2013.

Seit über vier Jahren werde ich über eine Insulinpumpe versorgt. Jetzt ist mir etwas passiert, was mir noch nie passiert ist: mir ging mein Pumpenzubehör aus. Genauer gesagt: die Ampullen, in die ich das Insulin aufziehen muss. Ein Katastrophenfall!

Wie konnte das geschehen? Nun, es ist die Bequemlichkeit. Von November 2016 ab konnte ich beim Diabetesversand meines Vertrauens einfach eine Bestellung aufgeben. Die Krankenkasse hat den Bezug meines Bedarfs über den Diabetesversand für 12 Monate genehmigt – 1584,87 €. Das bedeutet: ich brauchte für die 12 Monate auch keine Rezepte mehr.

Jetzt ist der bewilligte Zeitraum zu Ende Oktober abgelaufen. Ich brauchte aber erst einmal nichts, ich war noch genügend versorgt. Allerdings wartete ich zu lange. Denn zuerste einmal brauchte ich wieder Rezepte, die ich beim Diabetesversand einreiche. Der Diabetesversand holt sich dann die Genehmigung durch die Krankenkasse und kann mich erst dann belieferen. Und die Zeit, die das Dauert, habe ich schlichtweg unterschätzt.

Und es kam, wie es kommen musste: ich konnte meine Pumpe nicht mehr mit Insulin befüllen. Also was tun?

Zurück zu ICT

Das einzige, was man tun kann: zurück zur intensivierten Insulintherapie, ICT abgekürzt. Während mich die Pumpe laufend mit meiner Basaldosis versorgt hat, benötigte ich nun wieder ein zweites, langzeitwirkendes Insulin. Aber wie wird es dosiert? Anstatt laufender Injektionen alle paar Minuten durch die Pumpe, wird es nur zweimal täglich von mir gespritzt. Anhand eines komplett anderen Wirkprofils kommt es ja nicht nur auf die Dosis, sondern auch auf den richtigen Zeitpunkt an.

Die Insulininjektionen von Levemir wurden wieder für eine Woche Alltag.

Gut, dass ich mir in diesen vier Jahren selbst zweimal eine Pumpenpause verordnet habe. Was eigentlich ein Problem mit sich ständig lösenden Kathetern im Hochsommer war, hat sich hier als echter Glücksfall entwickelt. Zum Einen, habe ich mein Wissen und Können von ICT wieder aufgefrischt, zum Anderen kannte ich damit die ungefährere Dosis und den Injektionszeitpunkt. Außerdem hatte ich noch Levemir, das langzeitwirkende Insulin, zuhause im Kühlschrank.

So konnte ich problemlos die knapp eine Woche, die es dauerte bis ich meine Insulinpumpe wieder in Betrieb nehmen konnte, ohne Probleme überstehen. Meine Blutzuckerwerte haben im Großen und Ganzen gepasst und sind nur in den Umstellungszeiten relevant abgewichen. Alles nochmal gut gegangen.

Die Moral von der Geschichte: es ist immer gut, beide Insuline im Haus zu haben – und das in Penpatronen, um jederzeit umstellen zu können. Außerdem waren die jeweils vierwöchigen Pumpenpausen sehr hilfreich, da ich dadurch meine Injektionsdosen gut kannte. Wenn heute etwas sein sollte – wieder meine eigene Schusseligkeit oder ein Defekt der Insulinpumpe – kann ich jederzeit und sicher meine Insulintherapie fortführen.

Erster Schnee – warum die Bahn Störungen hat

Kaum fällt der erste Schnee, schon kommt die Bahn zu spät – das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

So oder so ähnlich hört man es von Bahnkunden, allen voran den Pendlern. Und tatsächlich hat es den Anschein, als gebe es einen Zusammenhang zwischen dem Schnee und einem Bahnchaos. Nun, einen Zusammenhang gibt es tatsächlich.

Allerdings so extrem, wie man es oft zu hören bekommt oder in den Zeitungen liest, ist es auch wieder nicht. Bei tiefsten Temperaturen rollt der Verkehr zuverlässig. Aber Schneefall und Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt – das ist Gift für den Bahnbetrieb. Woran liegt das?

Die meisten Störungen durch Wintereinflüsse tauchen bei den Weichen auf. Das liegt in den seltensten Fällen an einer schlechten oder defekten Heizung der Weichenmechanik. Es sind Eisbrocken, die einen Umlauf der Weichenzunge blockieren und damit die Störung auslösen.

Regionalzug in Salzburg Hbf mit vereistem Unterbau.

Die Weichenheizung, deren Aufgabe lediglich die Verhinderung von Vereisung und das Freihalten von Schnee ist, ist mit diesen Eisbrocken überfordert. Wer bei sich zuhause einen Eiswürfel aus dem Gefrierfach nimmt sieht ja, wie lange es dauert, bis dieser geschmolzen ist. Der Eisbrocken kann also nur durch einen Menschen aus der Weiche entfernt werden.

Doch woher kommen die Eisbrocken? Sie stammen vom Zug. Der Zug sammelt bei seiner Fahrt den Schnee, entweder durch den Schneefall selbst oder er wirbelt ihn aus dem Gleis auf. Durch den Fahrtwind gefriert der Schnee an die Frontfläche und die Unterseite des Zuges. Jeder weitere Schneeflug sammelt sich am vorhanden zu richtig großen Brocken zusammen.

Je größer der Eisbrocken wird, desto schwerer wird er. Irgendwann ist er so schwer, dass er sich vom Zug löst – und wenn man Pech hat in die Weiche. Neben dem Gewicht gibt es noch weitere Faktoren, die dafür sorgen, dass sich ein Eisbrocken vom Zug lösen kann.

Eisbrocken am Regionalzugwagen. Noch hält er.

Zum Einen sind es Eisenbahntunnels, insbesondere längere Tunnelstrecken mit Bahnhöfen, wie man sie bei S-Bahn-Systemen häufig findet. Im Tunnel hat es Temperaturen über dem Gefrierpunkt, die das Eis langsam antauen. Der Brocken fällt damit irgendwann ab – aber mit Pech wieder in einer Weiche. Zum Anderen sind es die Temperaturen um den Gefrierpunkt. Auch hier beginnt der Eisbrocken zu schmelzen und fällt irgendwann ab.

Wirklich etwas dagegen tun kann die Deutsche Bahn nicht. Es sind die Gesetze der Physik, die hier die Störungen verursachen. Und diesen Gesetzen sind wir alle unterworfen – ob wir möchten oder nicht. Es hilft auch nichts, auf die Bahn zu schimpfen – als Fahrgast kann man eh nichts machen. Außer vielleicht ruhig zu bleiben – ist besser für den Blutdruck – und das Beste daraus zu machen: einen Kaffee trinken und durchatmen. Denn diese Weichenstörungen werden bleiben, solange es Winter und Schneefall gibt.

Media Monday #336

1. Alle Jahre wieder geht mir irgendwer mit „Alle Jahre wieder“ auf den Sack.

2. Der neue Flatliners wird wahrscheinlich auch nicht mehr besser werden, schließlich, ist das auch wieder nur ein Remake.

3. Die Synchronstimme von Michael Caine finde ich ziemlich markant und auffällig und ich freue mich immer, sie zu hören.

4. Wenn ich einer Sache überdrüssig bin, dann ist es dieser Remake-, Filmfranchise- und Prequel-/Sequel-Wahn. Fällt denn nichts neues mehr ein oder ist man zu feige zur Umsetzung?.

5. Dahoam is Dahoam hat mich ja regelrecht süchtig gemacht, ich erkenne da das wahre Leben wieder wie in keiner anderen Soap. Vieles kenne ich so aus meinem Dorf.

6. Die Serie The Walking Dead steht ja auch schon seit ewigen Zeiten auf meiner persönlichen Watchlist, aber ich komme nicht dazu und habe generell noch soviel weg zu schauen.

7. Zuletzt habe ich in einem Blog etwas über Lesedisziplin gelesen und das war ein Ansporn mit guten Ideen, weil ich schon längst meine Bücher vernachlässigt habe und ich dort Tipps gelesen habe, die ich gleich umgesetzt habe.

Der Media Monday wird wöchentlich vom Medienjournal Blog ausgerichtet. Heute war es Ausgabe 336.

Täglich ein eBook kostenlos

Vor ein paar Tagen habe ich die App Buch des Tages entdeckt. Die App verspricht, dass es jeden Tag ein kostenloses eBook gibt. Nunja, hab ich mir gedacht, ausprobieren kann man es ja.

Die App selbst gibt es ebenfalls kostenlos im App Store. Startet man sie das erste Mal, wird lediglich eine E-Mail-Adresse verlangt – natürlich, um Empfehlungen zuzusenden. Man wird noch nach seinen Lieblingsgenres gefragt, ob eine Personalisierung für die Empfehlungen – ich gehe davon aus, dass es für Werbung genutzt wird – stattfindet, kann ich nicht sagen. Obwohl die App schon fast eine Woche installiert ist, habe ich noch keine E-Mail erhalten.

Hat man diesen Anmeldeprozess hinter sich, erscheint auch tatsächlich schon das erste eBook. Völlig kostenlos. Es lässt sich für den Kindle oder für iBooks laden. Und das war es dann auch schon. Als nettes Gimmick gibt es rechts oben einen Geldsack als Button, bei dem man sehen kann, wieviel Geld man durch die App schon gespart hat.

Klar, große Bestseller werde ich nicht erwarten dürfen, aber kleinere Nachwuchsautoren kann man da schon entdecken. Und die stehen meist den großen Namen in nichts nach. Über die Tage habe ich von Thrillern, Krimis über Kinderbücher, Sachbüchern bis hin zu Kochbüchern eine breite Palette gesehen. Da sollte also für jeden etwas dabei sein, wenn auch nicht täglich.

Und wenn einem Mal das Buch nicht gefällt – macht nichts, es war ja kostenlos. Auf der anderen Seite hat man hier wirklich die Chance, neue Autoren für sich zu finden. Perfekt für jede Leseratte.

Immer frisches Brot zuhause – durch Brotliebling

Vor einiger Zeit wollte ich ausprobieren, Brot selber zu backen. Als ich die ersten Rezepte durchgelesen habe, merkte ich, dass da ein ziemlicher Aufwand dahinter ist – je nach Art des Brotes. Ich war mir sicher, einen Sauerteig aufzusetzen und dauerhaft am Leben zu halten, das würde mir nicht gelingen.

Auf der Suche im Netz bin ich dann auf etwas gestoßen: auf die Backsets von Brotliebling. Mit diesen Backsets ist Brot backen ganz easy. Ein Backset enthält die Trockenhefe, einen Vorteig und den Hauptteig. Je nach Brotsorte sind noch Samen mit dabei. Dazu wird eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und sogar das Backpapier für den Ofen mitgeliefert.

Im ersten Schritt wird die Hefe in warmen Wasser aufgelöst. Der Vorteig wird mit warmen Wasser vermischt und die Hefelösung dazu gegeben. Das ganze wird dann einige Minuten gemischt, anschließend gibt man der Mischung einige Zeit Ruhe.

Als nächster Schritt wird der Hauptteig – und falls vorhanden die Samen – dazu gegeben und einige Minuten geknetet. Noch ein bisschen Ruhezeit, dann weiter kneten und dann muss der Teig an einem warmen Ort gehen. Backofen einheizen, den Teig rein und nach der Backzeit hat man ein schönes frisches Brot. Alleine der Geruch, der während des Backens die Wohnung durchströmt ist ein Genuß.

Das Brot schmeckt. Sogar sehr gut und meiner Meinung nach sogar besser als vom Bäcker meines Vertrauens. Es ist schon lange her, dass mir Brot so gut geschmeckt hat, dass ich gerne auch nur eine Scheibe trockenes Brot gegessen habe. Einfach nur hervorragend. Das liegt sicher auch an den Zutaten aus regionalem und biologischem Anbau.

Ich bin so überzeugt und ein Fan von den Backsets geworden, dass ich mir von Brotliebling die Brotzeit Box bestellt habe. Damit wird mir jeden Monat ein Paket mit 4 wechselnden Sorten Brotbacksets geliefert. Und ich habe immer frisches Brot zuhause. Nunja, fast immer. Denn es schmeckt so gut, dass die vier Brote keinen ganzen Monat reichen. Der Brotverbrauch ist in diesem Haushalt seitdem deutlich gestiegen.

Transparenz: ich habe diesen Artikel aus Überzeugung geschrieben und habe von der Brotliebling Besser Backen GmbH keine Bezahlung oder Geschenke erhalten.

Mit der S-Bahn nach Augsburg – Aktion zum Welt-Aids-Tag

Alljährlich sammelt die S-Bahn München mit einem Sonderzug am Welt-Aids-Tag Geld für die Münchner Aidshilfe. Während man in den letzten Jahren am 1. Dezember mit einem speziell für diesen Tag beklebten Zug der aktuellen Baureihe 423 auf der Stammstrecke zwischen Pasing und Ostbahnhof pendelte, hat man sich für dieses Jahr etwas Neues ausgedacht. Ein Fahrt nach Augsburg.

Ein Zug der Baureihe 420 fährt Richtung Augsburg. Foto: Marcus Bölt

Ein Sonderzug mit der Baureihe 420, der ersten S-Bahn-Baureihe Münchens, startet am 2. Dezember 2017 die Fahrt am Münchner Ostbahnhof. Von dort wird die Stammstrecke durchfahren, über den Nord- und den Südring geht es dann nach Augsburg. In Augsburg besteht dann die Möglichkeit, den Christkindlesmarkt zu besuchen, bevor es nach 2 Stunden wieder zurück nach München geht.

Die Mitfahrt kostet 15 Euro. Fahrkarten können ausschließlich im Zug erworben werden. Los geht es um 12.59 Uhr am Ostbahnhof, Gleis 3. Während der Fahrt stehen Heißgetränke, Plätzchen und Kuchen zur Verfügung. Sämtliche Einnahmen werden an die Münchner Aidshilfe gespendet.

Ich finde, das ist ein feiner Zug der Deutschen Bahn und deren Mitarbeiter. Mitfahrt erwünscht!